DS 1032/VI
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht eine geeignete, individuelle Lösung zum Erhalt und zur Weitergabe des Wissens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Ausscheiden aus der Lichtenberger Verwaltung zu erarbeiten.
Das Ergebnis soll sich in der Fortschreibung des Personalentwicklungsplanes wieder finden. Schon bestehende Ansätze sollen weiterentwickelt werden.
Zum Stichtag 01. August 2008 arbeiten in der Lichtenberger Verwaltung 1.968 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bis einschließlich 2013 werden voraussichtlich mindestens 271 Beschäftigte die Verwaltung aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre wird es darüber hinaus aus diversen, individuellen Gründen zu einer weiteren Fluktuation von jährlich ca. 2 Prozent kommen. Das betrifft circa 170 bis 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Wir brauchen innovative Lösungen des Wissensmanagements, um den dadurch entstehenden Wissensverlust vermeiden zu können. So ein Wissenskreislauf besteht aus operativen, strategischen und normativen Bausteinen. Schon bestehende Ansätze müssen weiterentwickelt werden.
Mögliche Lösungen zur Vermeidung des Wissensverlustes bestehen in der Einführung eines organisierten Erfahrungsaustausches wie etwa wöchentliche Erfahrungsmeetings, Tandem-Konzepte, Dokumentation und Archivierung von Projekt- und Erfahrungswissen mittels geeigneter Datenbanksysteme.