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15.09.2011

Jugendclub "Tube" eröffnet

Bezirksstadtrat Michael Raeßler-Wolff sprayt Namen "Tube" an die Außenmauer des soeben eröffneten gleichnamigen Jugendklubs.
Enthüllung des Straßenschildes für den Roederplatz: Prof. Hofmann, Christina Emmrich, ein Familienangehöriger von Hermann Roeder und Andreas Geisel (v.l.n.r)

Am 14.September 2011: Bezirksstadtrat Michael Raeßler-Wolff (DIE LINKE) sprayt in der Herzbergstraße/Ecke Weißenseer Weg den Namen "Tube" an die Außenmauer des soeben eröffneten gleichnamigen Jugendklubs. Er entstand im ehemaligen Fußgängertunnel unter dem Weißenseer Weg und ersetzt den bisherigen BBC (Bernhard-Bästlein-Club). Damit findet die in der auslaufenden Wahlperiode von der LINKEN. erfolgreich gestaltete Übertragung von Jugendfreizeiteinrichtungen an Freie Träger ihren baulichen Abschluss (s. Anlage zur DS 0475/VI und DS 0490/VI).

Der Klub bietet zehn- bis 19-jährigen Jugendlichen auf 340 qm Raum für Freizeitaktivitäten. Themen wie praktische Lebenshilfe, Integration, Gemeinwesenorientierung, Partizipation, Gewaltprävention, Suchtprävention, Medienkompetenz und Musik sind fester Bestandteil der konzeptionellen Arbeit. Die Nutzerinnen und Nutzer werden das Erbe des antifaschistischen Widerstandskämpfers Bernhard Bästlein würdigen.

Am gleichen Tag enthüllten die Bürgermeisterin Christina Emmrich (DIE LINKE) und ihr Stellvertreter Andreas Geisel (SPD) das neue Straßenschild des dort wiederbenannten Roederplatzes. Prof. Jürgen Hofmann erläuterte den historischen Hintergrund und ein Angehöriger der Familie Roeder war aus dem Süden Deutschlands angereist, um die Zeremonie zu würdigen.

Der Name Roederplatz geht zurück auf Hermann Franz Leo Roeder (geb. 17.10.1856, gest. 09.10.1941) - von 1892 an Gemeindevorsteher, ab 1901 Gemeindevertreter und von 1907 bis 1914 Stadtverordneter von Lichtenberg. Er war für die Durchsetzung der neuen Landgemeindeordnung von 1891 zuständig. Erfolgreich setzte er sich für den Bau eines modernen Entwässerungssystems für die Gemeinde und für die Errichtung des ersten Lichtenberger Gas- (1891 am Wiesenweg) und Wasserwerkes (1892 Friedrichsfelde) ein. Während der Amtszeit Roeders wurden die katholische Mauritiuskirche (1892 eingeweiht) errichtet und zwei Schulen erbaut.

C.Z./J.P


12.09.2011

Gedenkort für mutige Lichtenbergerinnen

Am 8. September 2011 wurde vor der Grundschule am Roederplatz, Bernhard-Bästlein-Straße 22, 10367 Berlin, ein Gedenkort für die mutigen Lichtenbergerinnen Ida Jauch, Emma Harndt und Maria Schönebeck und für den Rundfunk- und Fernsehunterhalter Hans Rosenthal eingeweiht.Mit dabei war auch unsere Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich.

Die drei couragierten Frauen versteckten in der ehemaligen Kleingartenkolonie »Dreieinigkeit«, die sich hier bis 1960 befand, Hans Rosenthal von 1943 bis zur Befreiung durch die Rote Armee.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Lala Süsskind - Vorstandsvorsitzende Jüdische Gemeinde zu Berlin, Katrin Framke - Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste, Traudl Rosenthal, Witwe, und Gert Rosenthal, Sohn von Hans Rosenthal, Christina Emmrich- Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg (Foto: Dr. D. Fuchs-Frotscher)

12.09.2011

Großer Bahnhof in Hohenschönhausen…

(v.lks. n.r) : Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Wahlkämpfer Wowereit, Geschäftsführer, Herrn Daum. (Foto.W.Ambrasat)

…titelte die "Berliner Zeitung" vom 6. September über die neue Produktionsstätte, die am Vortag in der Gehrenseestraße von der Stadler–Verkehrstechnik Pankow für Straßenbahnwagen eingeweiht worden war.  „Gedrückt haben den Knopf alle drei gemeinsam“, heißt es in dem Artikel. Auf dem beigebrachten Foto allerdings waren nur zwei der Eröffner zu finden - die Bezirksbürgermeisterin wurde versteckt (s. auch Auszug Pressespiegel v.06.09.11).

Wahre Fotos vom Ereignis allerdings stellen klar, wer im Bezirk wirklich die Hand drauf hat, wenn es um kommunale Entwicklung geht.
Insgesamt 120 Arbeitsplätze werden am ehemaligen Standort des Betonplattenwerkes geschaffen. Das Unternehmen lobte den Bezirk ausdrücklich ob seiner Offenheit für Investoren und die zeitnahe Bearbeitung erforderlicher Genehmigungen.
J.P.