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4. Juni 2010 Linksfraktion in der BVV

Start zum Kraftwerks-Supermarathon

„Als Einstieg in einen transparenten Prozeß “ resümierte Bürgervereinsvorsitzender Georg Abel die Anhörung unserer Fraktion, die dem Karlshorster Kulturhaus am 2. Juni wieder einmal einen gut gefüllten Saal bescherte. Und der intensive Dialog mit den Bürgern soll solange andauern, versicherte Dr. Reinhold Buttgereit für Vattenfall, „ bis das alte Kraftwerk abgeschaltet werden kann, weil das neue einwandfrei funktioniert“.
Dieser „Generalkonsens“ gilt einem umfassenden gesellschaftlichen Gestaltungsvorgang, der ab 2019 „aus Lichtenberg so viel Wärme und Strom (und in dieser Reihenfolge!) liefert, wie regional nötig, ökonomisch und ökologisch sinnvoll sowie nachhaltig “, fordert Fraktionsvorsitzender Christian Petermann.

Senatorin Katrin Lompscher nahm aus der Anhörung „Anregungen für die im Einvernehmen mit dem Träger festzulegenden Kriterien“ bei der Vertragsgestaltung und im Genehmigungsverfahren mit. Stadtrat Dr. Andreas Prüfer kann die planungs-, und baurechtlichen Instrumente als bezirkliche Einflußfaktoren weiter schärfen. Helke Scharfenberg (ehemalige Bürgerinitiative „Nein zum Kohlekraftwerk“ und Anwohnerin) will weiterhin gegen „eine Riesenenergieanlage in Rummelsburg“ streiten.

Die Linksfraktion gibt allen Teilnehmern des „Lichtenberger Kraftwerks- Supermarathons  2019“ als Starterpaket schon mal die Vattenfall-Präsentation vom 2.Juni mit.

(Siehe dazu auch "Neues Deutschland" vom 4.6.2010 und "Berliner Woche" vom 16.6.2010)