Während der Grundsteinlegung für das nunmehr vierte IKEA Einrichtungshaus im Berliner Raum an der Landsberger Allee 364 vom Frager vor derartige alternative Visionen gestellt, sprach sich Peter Fischer zwiefach aus. „Als Familienmensch, der den Einkaufwünschen seiner Familie folgt, ist das selbstverständlich keine Alternative.“ Aber als Bezirksverordneter mit stadtentwicklungspolitischen und verkehrspolitischen Sichten sorge er sich schon darum, „dass die bisher ins Auge gefassten Verkehrslösungen an der Kreuzung Rhinstraße/Landsberger Allee funktionieren.“ Fischer: „Was die anderen noch in die Stadtmitte hinein anstehenden Investitionen hervorbringen, wird auch darüber entscheiden, ob sich die Landsberger zu einem Lichtenberger Boulevard für alle Berliner mausert, oder bloße Shoppingmall amerikanischer Prägung wird. An IKEA scheint es aber nicht zu scheitern“, so Peter Fischer.
Rund 70 Millionen Euro investiert IKEA in den Neubau, der „das energiesparsamste IKEA Haus in Deutschland ist“, wie IKEA-Expansionschef Armin Michaely während der Grundsteinlegung erklärte. Bei IKEA in Berlin-Lichtenberg sollen in Zukunft rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirksam werden, rund 250 davon sind neue Arbeitsplätze. IKEA und der Bezirk legen besonderen Wert auf Arbeitskräfte aus der Region. Außerdem möchte das schwedische Unternehmen die regionale Wirtschaft und das Handwerk vor Ort unterstützen. Nach seinen Angaben konnten schon einige größere Aufträge an lokale Firmen vergeben werden.