
Linksfraktion im Abgeordnetenhaus
junge linke.pds berlin-brandenburg
30.04.2013
Rückkauf des Gebäudes Ruschestr./Dottistraße war erfolgreich
Das Wohnhaus in der Ruschestraße 2 ist schon seit Jahren ein echtes Sorgenkind im Bezirk. Es gehört zu den DDR-Wohnungsbeständen, die wegen des Altschuldenhilfegesetzes der Kohl-Regierung von 1993 privatisiert wurden. Eigentümer wurde die Palu Suisse AG, die im Sommer 2012 Insolvenz anmelden musste. Am 25.10.2012 hat die BVV auf Initiative der Fraktion DIE LINKE. (DS/0360/VII) beschlossen, den Rückkauf und die Sanierung ehemaliger Gebäude der insolventen Palu Suisse AG in der Ruschestraße/Dottistrasse, in den Kiezen Friedrichsfelde Ost und Frankfurter Allee Süd sowie ggf. weiterer Wohnungsbestände in Lichtenberg zu prüfen. Die HOWOGE reagierte darauf äußerst positiv. Gestern bestätigte die HOWOGE im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Wohnen & Mieten“, dass der Erwerb des Komplexes Ruschestr./Dottistraße gelungen ist.
Hierzu erklärt der stellv. Bezirksvorsitzende der Partei DIE LINKE. Lichtenberg, Sebastian Schlüsselburg:
„Ich freue mich, dass der Rückkauf des Gebäudes gelungen ist. Der Wohnungsmarkt in Alt-Lichtenberg und insbesondere im Bereich Frankfurter Allee Nord ist angespannt. Nach der dringend notwendigen Sanierung werden diese Wohnungen hoffentlich zu einer Entspannung im Wohngebiet beitragen. Durch die Lage des Gebäudes innerhalb eines förmlichen Sanierungsgebietes hat das Bezirksamt großen Einfluss auf die Modernisierungs- und Instandsetzungpläne. Wir LINKE gehen davon aus, dass das Bezirksamt und die HOWOGE gemeinsam darauf hinwirken, dass hier möglichst günstige Mieten angeboten werden können. Das Beispiel zeigt auch, wie innerhalb weniger Jahre ehemals öffentliches Eigentum durch die Profitgier von Heuschreckeninvestoren sinnlos beschädigt wird. Die Palu Suisse AG hat das noch relativ junge Gebäude bis zur Unbewohnbarkeit verkommen lassen. Jetzt müssen erhebliche Investitionen durch ein öffentliches Unternehmen getätigt werden um diesen Schaden zu reparieren, während die eh. Chefs der Palu Suisse AG wahrscheinlich mit einem goldenen Fallschirm vor der Insolvenz abgesprungen sind.“
Für Rückfragen steht Sebastian Schlüsselburg gern telefonisch (0157/8355 8139) zur Verfügung.
DIE LINKE.Lichtenberg gedachte am 8. Mai 2013 an verschiedenen Lichtenberger Gedenkorten gemeinsam mit hunderten Bürgerinnen und Bürgern die Befreiung Deutschlands vom Faschismus. Überschattet wurde das Gedenken durch eine von der Berliner Versammlungsbehörde zugelassene NPD-Kundgebung, die 50 Meter vor dem Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst abgehalten wurde. An diesem Ort wurde am 8. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation Nazideutschlands unterzeichnet und der Zweite Weltkrieg beendet. Dies war eine besondere Beleidigung der Millionen Opfer des deutschen Faschismus. Dementsprechend reagierten viele der angereisten Zeitzeugen, Veteranen sowie russische und besonders israelische Staatsbürger entsetzt.
Dazu erklären die Bezirksvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Lichtenberg, Evrim Sommer und Michael Grunst:
„DIE LINKE.Lichtenberg beteiligte sich gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Gesine Lötzsch, dem Bürgerverein Karlshorst und vielen Besucherinnen und Besuchern an spontanen Protesten gegen den Naziaufmarsch. Wir hätten uns gewünscht, wenn der Lichtenberger Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt beim Museumsfest und den Besucherinnen und Besuchern geblieben wäre, um ein Zeichen gegen Nazis zu setzen.
Den Neonazis gelang es leider mit ihren Aufmarsch und ihren Haßparolen vor Ort das Museumsfest im Deutsch-Russischen Museum erheblich zu stören. Das starke Polizeiaufgebot behinderte die An- und Abreise der Besucherinnen und Besucher des Museumsfestes erheblich.
Es ist ein Skandal, dass an einem solch historischen Ort, zu einer solch wichtigen Feier eine Kundgebung der Nazis genehmigt wurde. Dies schadet nicht nur dem Ansehen Berlins, sondern dem Ansehen aller demokratisch denkenden Menschen in Deutschland. Dies ist ein gravierendes Fehlverhalten des Berliner Innensenators.
DIE LINKE wird im Berliner Abgeordnetenhaus und im Deutschen Bundestag diesen Sachverhalt thematisieren.“
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begingen am 8. Mai dieses Jahres den 68. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes und anderer europäischer Völker vom Joch des Hitlerfaschismus und gedachten der Opfer des Nationalsozialismus an vielen Orten des Bezirkes Lichtenberg. So auch an der Gedenktafel für Nikolai Bersarin in Alt-Friedrichsfelde, an den Stelen am Fennpfuhl, am legendären Panzer T 34 im Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst und an der Erlöserkirche in der Nöldnerstraße. (W.S)
So viele Besucher wie noch nie waren auf dem Familienfest im Warnitzer Bogen. Obwohl wir gegen die Entpoitisierung des 1. Mai sind waren wir auch auf dem "Mittelaltermarkt" am Rathaus Lichtenberg präsent. An beiden Ständen haben wir allein an diesem Tag mehr als 500 Unterschriften für das Volksbegehren "Neue Energie für Berlin" gesammelt. (W.S.)
Anlässlich des Rückzuges von Kerstin Zimmer als Kandidatin für den Posten der Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit erklären die Bezirksvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Lichtenberg, Evrim Sommer und Michael Grunst:
Ende Mai 2013 scheidet die langjährige ehemalige Lichtenberger Bürgermeisterin und Stadträtin für Jugend und Gesundheit, Christina Emmrich, aus Altersgründen aus dem Lichtenberger Bezirksamt aus.
DIE LINKE. Lichtenberg hat zur Nachbesetzung dieser Position das Vorschlagsrecht und schlug vor, Kerstin Zimmer für die Wahl als Stadträtin für Jugend und Gesundheit zum nominieren.
In der vergangenen Woche informierte uns Kerstin Zimmer, dass sie aus sehr persönlichen Gründen ihre Kandidatur als Stadträtin für Jugend und Gesundheit zurück zieht. Diese sehr persönlichen Gründe sind für Kerstin Zimmer so gewichtig, dass sie auch zum Ende April 2013 ihr BVV- Mandat niederlegt.
DIE LINKE. Lichtenberg bedauert dies außerordentlich und dankt Kerstin Zimmer für die jahrelange ehrenamtlich und sehr engagierte Arbeit im Interesse der Kinder, Jugendlichen und Familien im Bezirk Lichtenberg, als Vorsitzende des BEA Kita, Bezirksverordnete und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.
DIE LINKE. Lichtenberg wird für die Sitzung der BVV Lichtenberg im Juni 2013 einen neuen Vorschlag für die Wahl als Stadträtin für Jugend und Gesundheit unterbreiten.
Für Rückfragen stehen Ihnen Evrim Sommer (0172/392 5870) und Michael Grunst (0151/52417908) gern zur Verfügung.
Alles Sauber: Lichtenberger Frühjahrsputz 2013
13.April 2013, Samstag früh 09:00 Uhr. Die Sonne scheint und alle Materialien sind schnell aus dem Auto geholt. Es kann also losgehen rund um den Bahnhof Hohenschönhausen und anderswo in Lichtenberg. Die Gehölze stehen eng und hoch und sind, wie die angrenzenden Wiesen, von allerlei Unrat geziert. Zigarettenschachteln, Café to go Becher und Bäckertüten sind da noch die angenehmen Sammlerstücke. Aber auch Zeugnisse von längst vergangenen Straßenabsperrungen fanden in den Sträuchern ihren letzten Ruheplatz. Wir haben uns bemüht und manchmal auch laut gedacht, dass es an Samstagen bestimmt andere Möglichkeiten des Zusammenseins möglich sind, aber dies ist unser Bezirk, unser zu Hause. Diese vor 9 Jahren ins Leben gerufene Aktion sollte Lichtenberg für den Frühling herausputzen, aber die Menschen auch nachdenklich machen über die Sauberkeit in unserem Bezirk und mehr Achtsamkeit einfordern. Nicht mehr einfach alles wegwerfen mit dem Gedanken, die Berliner Stadtreinigungs- betriebe machen das schon – dieser Slogan gilt nicht mehr! So waren es also wir, die unzählige blaue Säcke gefüllt, alte Sofas und andere Hinterlassenschaften auf Berge aufgetürmt haben und darüber nachdenken, wie im nächsten Jahr noch mehr Genossinnen und Genossen und mit uns, Bürgerinnen und Bürger, unserem Aufruf folgen.
Allen Beteiligten und Unterstützern sage ich - Herzlichen Dank!
Sabine Pöhl, Mitglied des Bezirksvorstandes
Anlässlich der heutigen Eröffnung der „Linse“ als Jugendkulturzentrum erklären die Bezirksvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Lichtenberg, Evrim Sommer und Michael Grunst:
Seit über 30 Jahren ist der Jugendklub „Linse“ ein fester Bestandteil der Lichtenberger Jugendkultur. Die Arbeit der „Linse“ war und ist anerkannt, war sie bereits seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts Plattform der Off-Ground-Szene und verschaffte den "anderen Bands" Auftrittsmöglichkeiten, mitten im Neubaugebiet am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost. „Die Linse“ bietet einen Freiraum für junge Menschen, die selbstbestimmt kulturelle Freiräume gestalten wollen. Seit 2004 befindet sie sich in einem ausgebauten Gebäude in der Parkaue. DIE LINKE setzte sich für den Ausbau des neuen Standortes und dessen Finanzierung in Höhe von 300.000 € ein.
Zum 1. Januar 2013 wurde die „Linse“ zu einem offiziellen Jugendkulturzentrum, 22. März 2013 wird sie offiziell eröffnet. Dies ist dem Engagement der Jugendlichen, der vielen ehrenamtlichen vom Libero e.V. und des langjährigen Leiters der Einrichtung, Gerd Bergmann, zu verdanken. Seine 25 jährige Arbeit in der „Linse“ endete für alle Beteiligten unverständlich Ende 2012. Der Träger Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg e.V. (Sozdia) weiß warum.
Damit einher ging im Februar die Versetzung einer weiteren Mitarbeiterin in eine andere Einrichtung der Sozdia sowie massive Konflikte des Trägers mit den Jugendlichen und dem Libero e.V.
Diese Konflikte zeigen, dass die SozDia mit den Herausforderungen einer partizipativer Jugendkulturarbeit offenbar völlig überfordert ist.
Es ist der Jugendstadträtin Christina Emmrich zu verdanken, dass jetzt eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Jugendlichen und dem Libero e.V. auf der einen Seite und der Sozdia auf der anderen Seite kurz vor dem Abschluss stehen.
Wir fordern die SozDia auf, die partizipative Jugendarbeit fortzusetzen und die Rechte der Jugendlichen und der Ehrenamtlichen vom Libero e.V. auf Mitbestimmung in der Einrichtung und Durchführung eigener Veranstaltungen in einem Kooperationsvertrag zu verankern.
Sollte der Träger Sozdia sein konfliktträchtiges Agieren fortführen, werden wir mit Nachdruck auf eine Neuausschreibung der Trägerschaft der „Linse“ drängen.
Energieversorgung muss in öffentliche Hand! Dafür Unterschriften sammeln-Jetzt!
Zahlreiche interessierte Berliner_innen waren der Einladung des Ortsverbandes Friedrichsfelde-Süd der Partei „ die Linke“ zur gemeinsamen Diskussion über „Neue Energie für Berlin- demokratisch, ökologisch und sozial“ am 19.03.2013 in der Bernhard-Grzimek-Schule gefolgt. Nicht nur Michael Efler vom Berliner Energetisch, auch Vertreter des Klimaschutz e.V. und Mitarbeiter eines Unternehmens für erneuerbare Energien waren anwesend.
Michael Efler und ich sprachen über Initiativen und Überlegungen zur zukünftigen Energieversorgung in Berlin sowie über das Ziel, eine demokratisch kontrollierte, sowie soziale und ökologische Energieversorgung aufzubauen. Dies beinhalte zwei zentrale Handlungsfelder – zum einen die Rekommunalisierung der Energienetze, zum anderen der Aufbau eines Stadtwerkes für erneuerbare Energien. Es ist wichtig dass wir Druck gegenüber dem Senat entfalten. Hierfür ist es notwendig das Volksbegehren „ Energietisch“ aktiv zu unterstützen und die hierfür benötigten 200 000 Unterschriften bis zum 10.Juni 2013 zu sammeln. Jedoch ist Eile geboten Bis zum Jetzigen Zeitpunkt liegen allerdings bereits mehr als 25 000 Unterschriften vor. Aber bis zum Ziel 200.000 ist noch ein langer Weg.
Deshalb: Beteiligt Euch an der Sammlung! Diskutiert mit den Menschen, an den Ständen, in den Einrichtungen in den wir aktiv sind, im persönlichem Umfeld, werbt dafür, dass dieses Volksbegehren und dann auch schließlich der Volksentscheid zum Erfolg führt und damit maximaler Druck auf den Senat entfaltet wird und die Weichen für eine vernünftige Energiepolitik und für eine ökologische und soziale Energiepolitik in der Zukunft gestellt werden.(S.M.)
Der Kiezspaziergang von Christina Emmrich führte diesmal über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Schwerpunkt waren die Gräber von Schriftstellern, deren Werke bei der Bücherbrennung in Flammen aufgingen und die dann während der Naziherrschaft verboten waren. Prof. Hofmann führte die ca. 25 Interessierten fast 2 Stunden lang von Grab zu Grab und erzählte jeweils in Kurzform die Lebensgeschichte von z. B. Erich Weinert, Alex Wedding und Ludwig Renn. Er zeigte auch Bilder hoch mit den Worten "Die Namen sollen wieder Gesichter bekommen" Am Rande beantworteten Christina Emmrich und Gesine Lötzsch Fragen, die von den Bürgern an sie gestellt wurden (S.W.).

Lesen Sie hier die Bewerbung von Dr. Gesine Lötzsch für Platz 3 der Berliner Landesliste zur Bundestagswahl
Politische Ziele
Krieg darf nicht länger ein Mittel der Politik sein. Waffenexporte müssen verboten und der Rüstungshaushalt muss drastisch gekürzt werden.
Die Spaltung der Gesellschaft ist Ursache von Kriegen und Krisen. Der Reichtum der Gesellschaft muss gerecht verteilt werden. Nur eine solidarische Gesellschaft ist auch eine gerechte Gesellschaft. Wir brauchen ein gerechtes Steuersystem, das Reichtum stärker besteuert. Keine weitere Privatisierung von gesellschaftlichem Eigentum.
Der Niedriglohnsektor verletzt die Würde von Millionen Menschen. Man muss von seiner Arbeit leben können. Deshalb brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde. Hartz IV muss abgewickelt werden. Wir brauchen wieder mehr soziale Sicherheit für die arbeitenden Menschen.
Das Rentenunrecht muss beseitigt werden. Die Rente erst ab 67 ist eine Rentenkürzung. Die Ost-Renten müssen endlich an die West-Renten angeglichen werden.
Die Gesundheit der Menschen darf nicht von ihrem Geldbeutel abhängen. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist unser Erfolg. Jetzt müssen die Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte vom Tisch.
Die Mieten und die Betriebskosten müssen bezahlbar bleiben. Wir brauchen ein Mietmoratorium und bezahlbare Stromtarife. Wohnungen gehören nicht an die Börse, sondern in die Hände von Mieterinnen und Mietern. Der Strommarkt darf nicht länger in den Händen von vier Stromkonzernen liegen.
Der Lobbyismus untergräbt unsere Demokratie. Politik wird nicht mehr gewählt, sondern bestellt. Unternehmensspenden an Parteien müssen verboten werden.
Auch im Bundestagswahljahr 2013 soll Gregor Gysi erneut eine Stasi-Verstrickung angehängt werden – wie 1998, 2002, 2005, 2009. Pünktlich zur Bundestagswahl 2013 wird ihm nun in einer von der Springer-Presse losgetretenen Kampagne vorgeworfen, er habe in einer eidesstattlichen Versicherung eine Falschaussage getätigt.
Gregor Gysi hat seine Position zu den Vorwürfen dargelegt und die Behauptung der Falschaussage zurückgewiesen. Er wird, wie 1998, 2002, 2005 und 2009, in juristischen Auseinandersetzungen gewinnen.
Die Wählerinnen und Wähler werden dieses Spiel wie in den Jahren zuvor durchschauen. Gerade die Springer-Presse, die sich bis heute weigert, Anzeigen der Partei DIE LINKE abzudrucken, will Vergessen machen, dass Gregor Gysi und DIE LINKE für
● einen gesetzlichen Mindestlohn und gute Arbeit,
● eine existenzsichernde Rente nicht erst ab 67 und Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West,
● bezahlbare Mieten,
● transparente und von allen kontrollierte Kosten bei Energie und Wasser, der sog. zweiten Miete,
steht.
Dieser Versuch wird misslingen!
Wir stehen solidarisch an der Seite unseres Abgeordneten Gregor Gysi und unterstützen seine Kandidatur für Listenplatz 1 auf der Landesliste der Berliner Linken. Gregor Gysi hat das Vertrauen des Lichtenberger Bezirksverbandes.
"Für soziale Gerechtigkeit, für Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums, für Frieden und Demokratisierung und für einen wirklichen Politikwechsel" waren Themen des Auftaktes des Bezirksverbandes Lichtenberg der LINKEN in das Wahljahr 2013. Dazu begrüßten die rund 100 Teilnehmer den Bundesgeschäftsführer und Bundeswahlkampfleiter der LINKEN Matthias Höhn und die Bundestagsabgeordnete Dr. Gesine Lötzsch, die wiederum direkt für den Bundestag im Wahlkreis 86 kandidiert. In einer konstruktiven Debatte tauschten die Teilnehmer Erfahrungen bei der Führung des Wahlkampfes aus. (W.S.)
Am 27. Januar gedachten Gesine Lötzsch, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete in Lichtenberg, die Mitglieder der Linksfraktion Christian Petermann, Prof. Jürgen Hofmann und Petra Weitling gemeinsam mit dem Bezirksamt, weiteren Bezirksverordneten und Bürgern den Opfern des Faschismus. In Alt-Hohenschönhausen, in der Konrad-Wolf-Straße erinnert ein Gedenkstein an den Standort der früheren Synagoge. Auch dieses Jahr wurden an dieser Stelle Blumen nieder gelegt, um die Welt zu mahnen, dass sich derartige Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie von 1933 bis 1945 die Regel waren nie wieder wiederholen dürfen. Besonderen Dank gilt den Schülern des Manfred von Ardenne Gymnasiums, die die Namen der aus Hohenschönhausen stammenden jüdischen Opfer verlesen haben und so jedes Jahr aufs Neue das Erinnern wach halten.
Auch in diesem Jahr kamen am zweiten Sonntag im Januar Zehntausende Menschen zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in die Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Die beiden Revolutionäre waren im Januar 1919 von Freikorpssoldaten ermordet worden. Gesine Lötzsch, MdB und Evrim Sommer, MdA, Bezirksvorsitzende und weitere Mitglieder des Bezirksvorstandes und Christina Emmrich, Stellvertretende Bürgermeisterin legten am Gedenkstein "Die Toten mahnen uns" einen Kranz nieder. (W.S.)
Über 60 Anwohnerinnen und Anwohner folgten der Einladung des Forums Weitlingkiez. Auf Initiative von Katrin Lompscher diskutierte man gemeinsam über die Zukunft des Bahnhofes Lichtenberg. Neben unserem Ordnungsstadtrat Dr. Andreas Prüfer war auch Herr Malter, der Leiter des Berliner Bahnhofsmanagement als Referent mit von der Partie. Alle waren sich darüber einig, dass der Bahnhof besser in den Kiez integriert werden soll, z.B. bei der nächsten Kunstmeile in der Weitlingstraße oder bei der Langen Nacht der Bilder. Besonderen Anklang fand die Forderung nach einer kostenfreien öffentlichen Toilette und einer besseren kreativen Nutzung. (S.Sch.)
Eine Transporterladung voller Spenden für Flüchtlingsfamilien konnte Gesine Lötzsch heute dem Erstaufnahmeheim in der Max-Brunnow-Straße sowie dem Flüchtlingsheim in der Stallschreiberstraße übergeben. Gesammelt hat DIE LINKE in Lichtenberg, vor allem Mitglieder der Partei spendeten Winterkleidung, Spielsachen und Schuhwerk. Gerade in diesem Jahr sind viele Flüchtlinge in Berlin angekommen. Sie kommen aus Syrien, Bosnien, Tschetchenien und vielen weiteren Ländern und zeigen mit dieser Vielfalt auf, durch wie viele Konflikte Menschen weltweit in Gefahr sind. (K.P.)
Es war das erste Mal, dass ein US-Botschafter Lichtenberg besuchte. Ich hatte ihn in die „Kiezspinne“ eingeladen. 200 Menschen waren gekommen. Herr Murphy wertete die Wahlen aus. Obama hat seinen Wahlsieg den Frauen, den Afroamerikanern und den Amerikanern, die aus Lateinamerika in die USA kamen, zu verdanken. Die Fragen des Publikums reichten vom Nahost-Konflikt über die US-Waffengesetze bis hin zu dem Verhältnis der USA zu Europa und China. Nach 2 Stunden gab es Applaus für den Botschafter und ein Buch über Lichtenberg. Gesine Lötzsch, MdB
So sieht es jedenfalls die Vertreterversammlung der LINKEN in Lichtenberg, die am 24. November Gesine Lötzsch als Kandidatin zur Bundestagswahl für Lichtenberg nominierte. Den Wahlkreis Lichtenberg zu gewinnen ist eine Aufgabe mit bundesweiter Bedeutung für DIE LINKE. Vor zehn Jahren wurde damals die PDS einzig durch die Direktwahl von Petra Pau und Gesine Lötzsch im Bundestag vertreten. Die Bürgerinnen und Bürger können noch ein paar Monate durchatmen, bevor im kommenden Sommer die Laternenmaste von Plakaten verhangen sind und an jeder Ecke Großplakate um ihre Aufmerksamkeit buhlen. Weiterlesen
appell?Nein, das war sie gerade nicht – die Gesamtmitgliederversammlung der LINKEN im Lichtenberger Stadtteil Hohenschönhausen am 21. November. Dessen Wahlkreisaktive der LINKEN hatten zu dieser Veranstaltung geladen, um sich gemeinsam mit der Basis über politische Zielstellungen, inhaltliche Schwerpunkte, wichtige Aktionen und das eigene Kräftepotenzial für den Bundestagswahlkampf 2013 zu verständigen. Eingeladen hatten sie dazu Gesine Lötzsch und Evrim Sommer. Weiterlesen
Der Saal war übervoll, und ständig mussten neue Stühle herbeigeholt werden. Dr. Wolfgang Albers (DIE LINKE) hatte die Einwohnerinnen und Einwohner im Gebiet zwischen Mühlengrund und Gartenstadt zu einem Bürgerforum „Ordnung und Sicherheit in unserem Kiez“ eingeladen. Es war das siebte und letzte Forum zu diesem Thema in diesem Jahr, das die Wahlkreisabgeordneten Evrim Sommer (Wahlkreis 1) und Wolfgang Albers (Wahlkreis 2) in den Kiezen ihrer Wahlkreise veranstalteten, im Dorf Wartenberg, im Gebiet um den Falkenbogen, am Hagenower und Schweriner Ring, im Welsekiez (alles Wahlkreis 1) sowie im Ostseeviertel, in Alt-Hohenschönhausen-Nord und jetzt für den Kiez Mühlengrund und Gartenstadt (alles Wahlkreis 2). Weiterlesen
Frau Birgit Monteiro (SPD)
Frau Karin Seidel-Kalmutzki (SPD)
Herrn Danny Freymark (CDU)
Herrn Ole Kreins (SPD)
Berlin, den 08.11.2012
Sehr geehrte Abgeordnete,
am heutigen Tag steht ein Antrag der Fraktion DIE LINKE auf der Tagesordnung im Berliner Abgeordnetenhaus, in welchem der Senat aufgefordert wird:
• die willkürlichen Vorgaben zum Personalabbau in den Bezirksverwaltungen zurück zu nehmen,
• sofort und bedingungslos die bisher geltenden personalwirtschaftlichen Restriktionen bei Außeneinstellungen und Übernahmen von Auszubildenden aufzuheben und
• mit dem angekündigten Personalentwicklungskonzept die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Bezirksverwaltungen hinsichtlich des Personals aufgabengerecht und zukunftsorientiert ausgestattet werden. Weiterlesen