Zurück zur Startseite
29. Oktober 2009 Lichtenberg

Fennpfuhl lebt

Die 6. Auflage des Familienfestes im Stadtteil Fennpfuhl stand ganz im Zeichen sprudelnder Quellen, hätte vielleicht auch die Ankündigung als Wasserfest verdient. Auf dem neu gestalteten – noch nicht ganz fertig gestellten – Anton-Saefkow-Platz präsentierten sich die im Stadtteil ansässigen Vereine und Initiativen mit ihrem Leistungsangebot. Kulinarisch, kulturell und sportlich, vor und auf der Bühne. Es wurde gezaubert und jongliert, getanzt und gesungen. So gelang es schließlich, die aus den Wolken sprudelnden Quellen zum Versiegen zu bringen. Pünktlich zur Einweihung des neuen Brunnens durch die Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin des Festes konnten die Regenschirme der zahlreich erschienenen Bürger aus dem Fennpfuhl zugeklappt werden. Auf ihr Kommando „Wasser Marsch“ sprudelten dann die im Boden verborgenen 11 kleinen Fontänen des neuen Brunnens, die garbald von einigen Mutigen erfolgreich auf die Möglichkeit des Durchlaufens getestet wurden. Mit Beifall aufgenommen auch die Informationen des Bezirksamtes, dass die Finanzquellen für die Fortsetzung der Umgestaltung des Platzes weiter sprudeln werden und dass in Zukunft wieder Leben in das Kaufhaus einziehen wird. Wenig später erhielt der Verein „Was tun e.V.“aus den Händen von Gesine Lötzsch einen Scheck der Bundestagsfraktion Die Linke über 300,- € als Anerkennung für unermüdliches ehrenamtliches Engagement im Wohngebiet. Zum Abschluss des Festes dann ein Barockfeuerwerk, bei dem die Fontänen des neuen Brunnens mit ihren wechselnden Lichteffekten im Wettbewerb um die beste Figur den Feuerrädern und Lichtkaskaden nur knapp unterlagen.

Rainer Bosse

(aus "info links", Ausgabe 9/09, 5. November 2009)