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Für mehr Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen zählt zu den am weitesten verbreiteten Menschenrechts-verletzungen weltweit und muss daher aktiv bekämpft werden. Sie betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und sozialer Klassen. Die Statistik zeigt, jede dritte Frau in Deutschland erlebt in ihrem Leben häusliche oder sexualisierte Gewalt.

 

Die Gewalt hat dabei viele Gesichter: Frauen erfahren physische und psychische, aber auch wirtschaftliche und soziale Gewalt in Partnerschaften, sie erleben sexualisierte Gewalt, Cyberstalking, Gewalt im Namen der Ehre oder Genitalverstümmelung. Darüber hinaus machte eine kürzlich veröffentlichte Studie von UN Women deutlich, dass gerade sexuelle Belästigungen, Stalking, Deepfake-Bilder und andere Formen von „Gewalt im Internet“ zunehmen.

Anlässlich zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erklärt die Sprecherin für Frauen- und Gleichstellungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus Ines Schmidt:

„Wir haben uns in den Koalitionsverhandlungen dafür eingesetzt, präventive Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen zu stärken und langfristig zu finanzieren. Wir müssen die Vorgaben der Istanbul-Konvention umsetzen und unsere Hilfsangebote bei den Frauenzentren und -projekten dementsprechend mit mehr finanziellen Mitteln ausstatten.

Der beschlossene Berliner Aktionsplan zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt muss mit den zivilgesellschaftlichen Akteurinnen stetig weiterentwickelt werden. Die Kategorie Frauenfeindlichkeit soll in die Berliner Polizeistatistik mit aufgenommen, sowie die vertrauliche Spurensicherung von sexueller Gewalt flächendeckend in den bezirklichen Krankenhausstrukturen verankert werden. Mit diesen Maßnahmen soll die Nachweisbarkeit von verbalen und psychischen Gewalttaten an Frauen in unserer Gesellschaft verbessert werden.

Ebenso soll die Arbeit mit Tätern verstärkt und auf präventive Angebote ausgedehnt werden.“


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