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Jede Frau, die Gewalt erfährt, ist eine Frau zu viel

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November

erklärt die Sprecherin für Frauen- und Gleichstellung der Linksfraktion Berlin Ines Schmidt

 „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen Frauen und Mädchen besonders hart. Einkommens-, und Arbeitsplatzverluste, hohe familiäre Belastungen und Quarantänemaßnahmen können die Gewaltspirale zu Hause ins Unerträgliche drehen. Um der Gewalt im familiären Bereich, die auch schon vor dieser Ausnahmesituation weit verbreitet war, entgegenzutreten, haben wir im Abgeordnetenhaus einen überparteilichen Antrag beschlossen. Ich freue mich darüber, dass alle Fraktionen, außer der AfD-Fraktion, sich gemeinsam für einen breitgefächerten Maßnahmenkatalog einsetzen.

Dieser sieht unter anderem mehr Angebote zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen vor. Gerade in Kindertageseinrichtungen und Schulen braucht es mehr Möglichkeiten, eigene Interventions- und Präventionsstrategien zu entwickeln. Denn es ist besonders wichtig, bereits Kindern ihr Recht auf ein Leben ohne Gewalt zu vermitteln. Darüber hinaus wollen wir die Kapazitäten der Täterarbeit ausbauen und durch eine langfristige Finanzierung stärken. Das ist eine sehr gute Nachricht auch für den Betroffenenschutz. In Anbetracht der verpflichtenden Istanbul-Konvention haben wir uns erneut zum weiteren Ausbau der Frauenhausplätze in Berlin verpflichtet.

Mir ist bewusst, dass die Gewalt an Frauen nicht von heute auf morgen Geschichte sein wird, aber Schritt für Schritt gehen wir diese offene Wunde unserer Gesellschaft an. Denn jede Frau, die Gewalt erfährt, ist eine Frau zu viel!“

Weitere Informationen:
Bereits am 19. November 2020 wurde im Abgeordnetenhaus der überparteiliche Entschließungsantrag „Gewalt an Frauen und Mädchen entschlossen entgegentreten“ der Fraktionen der SPD, CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, DIE LINKE und der FDP beschlossen.

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