Friedensfest in Hohenschönhausen
Wie jedes Jahr hat die Fraktion der Linken im Bundestag den Antrag gestellt, den 1. September als Antikriegstag zum europäischen Feiertag zu machen. Wie jedes Jahr wurde er abgelehnt.
Gerade während uns die Bilder des Krieges und der Aushungerung jeden Tag erreichen, sollte uns klar werden, dass man für den Frieden kämpfen muss.
Unsere Sicht ist dabei niemals die des Generals, sondern der Mutter, die aus dem zerbombten Haus fliehen muss. Unsere Sicht ist nicht die des Staatschefs, sondern des desertierenden Soldaten.
Auf der Bühne konnten wir tolle Gäste begrüßen: von der Kampagne zur Abrüstung von Atomraketen (ICAN), aus dem Flüchtlingsrat, Eindrücke aus Tel Aviv und Gaza und warum wir hierzulande für Friedensverhandlungen kämpfen müssen, von unsrer Linksjugend zur Wehrpflicht, aus der Internationalen Frauenliga, vom VVN, wir hatten Berichte aus unserer Bezirksverordnetenversammlung und der Arbeit vor Ort, aus Berlin von unserem Landesvorsitzenden und Besuch von Gregor Gysi!
Begleitet wurde das Programm von Musik von Alejandro Soto Lacoste und Lari und die Pausenmusik von KULTBERG.
Danke an alle Ehrenamtlichen, die das Fest so großartig gestemmt haben - mit Zuckerwatte und Wurst, mit Hüpfburg und Schminke und mit unzähligen Ausgaben unserer Infolinks!
Für den 27. September rufen wir zur bundesweiten Demo „Zusammen für Gaza“ auf, um den Völkermord und die Waffenexporte zu beenden. Kommt zahlreich - eine lebendige Friedensbewegung ist so dringend wie nie!

